Die Entscheidung ist gefallen.

Das Ingenieurbüro sbp schlaich bergermann partner aus Stuttgart wird sich zusammen mit dem Architekturbüro ARCHITEKTUR WALCH UND PARTNER aus Reutte in Österreich um die planerische Umsetzung des Brücken-Projektes im Frankenwald kümmern.

Die Bietergemeinschaft hat sich im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gegen die letzten vier Wettbewerber durchgesetzt.

„sbp und ARCHITEKTUR WALCH UND PARTNER haben sich als die idealen Partner für uns und unser Projekt herauskristallisiert. Die Verantwortlichen von sbp hatten sich bereits im Vorfeld intensiv mit unserem Vorhaben auseinandergesetzt und uns vor allem durch ihre professionelle Herangehensweise und den breiten Erfahrungsschatz aus vergleichbaren Planungen überzeugt“, so die Leiterin des Fachbereichs Hochbau im Landratsamt, Christine Schmölzer Glier.

Sie ist eines von sechs Mitgliedern des Gremiums – bestehend aus Personen der Fachbereiche Kreisentwicklung, Naturschutz, Hochbau sowie den Bürgermeistern der Gemeinden Lichtenberg und Issigau – das sich mit der Vergabe des Auftrags an ein Ingenieurbüro beschäftigt hatte.

sbp gilt als renommiertes Büro im konstruktiven Ingenieurbau, das seinen Fokus auf die Brückenplanung gelegt hat. Zu ihren Referenzen zählen weltweite Projekte wie etwa die Stelzenbrücke zum Unesco-Welterbe Mont-Saint-Michel in der Normandie,

die Ting Kau Brücke in Hongkong, das Nationalstadion Warschau oder das Olympiazeltdach in München. Aus dem Hause ARCHITEKTUR WALCH UND PARTNER stammen unter anderem die Pläne für die highline 179 in Tirol.

Andreas Keil, Geschäftsführer von sbp freut sich über die Zusage aus Hof:

„Eine Brücke mit Weltrekordspannweite zu planen, darauf freuen wir uns natürlich. Gleichwohl liegt unser Augenmerk darauf, die Brücken so zu gestalten, dass sie in Einklang mit ihrer Umgebung, der Natur und den Menschen entstehen. Selbstverständlich haben wir es uns auch zum Ziel gesetzt etwas Besonderes zu gestalten, das sich von bereits Bestehendem abhebt.“

Im Rahmen eines Kick-off-Treffens wurden heute erste Rahmentermine der Planungsphase festgelegt. Parallel zu verschiedenen Untersuchungen und Prüfungen, die nach wie vor im Zusammenhang mit dem Projekt laufen, werden die Ingenieure aus Stuttgart nun in einem ersten Schritt mit den Vorplanungen und Entwurfsplanungen beginnen.