Vor 250 Zuhörern hat Hofs Landrat Dr. Oliver Bär zusammen mit den Planern die Ergebnisse des vorangegangenen Bürgerworkshops präsentiert.
Im Oktober waren über 160 Brückenbefürworter und Kritiker der Einladung des Landrats gefolgt, um sich aktiv am Entstehungs- und Gestaltungsprozess der Brücken zu beteiligen.
Die Anregungen, Wünsche und Bedenken der Bürger wurden im Planungsteam reflektiert und diskutiert und dienten schließlich als Grundlage für die Überarbeitung der aktuellen Pläne.

Diese sehen vor, dass der Ersteinstieg in die Brücken auf dem Kesselfels sein soll, nicht wie Anfangs angedacht in Lichtenberg. Dadurch soll eine Überlastung der Lichtenberger Altstadt durch Besucherströme verhindert werden.

Darüber hinaus soll das Freizeitzentrum als Ausgangspunkt der Brücken dienen.
Hier soll, neben Parkplätzen, ein Informationszentrum mit Ticketshop entstehen, von wo aus die Besucher zu Fuß über die Angerleite zu den Brücken geleitet werden.

Beide Brücken können jeweils am anderen Ende – in Eichenstein und Lichtenberg – verlassen werden, um die Orte zu erkunden, neue Wanderrouten zu entdecken oder sich zu stärken. Wichtig ist den Planern dabei vor allem der Schutz sensibler Naturschutzgebiete, wie etwa dem „König David“.

Nach wie vor sind die Detailplanungen rund um die Brücken nicht abgeschlossen.
Interessierte Bürger dürfen sich auch weiterhin aktiv, kreativ und konstruktiv am Entstehungsprozess beteiligen.
Für Dezember und Januar sind zwei sogenannte Ideenlabore geplant, in denen es um die Neugestaltung des Freizeitzentrums und die Auswirkungen der Brücken für die Stadt Lichtenberg gehen soll.

Die Dezemberveranstaltung findet am 09.12. ab 10:00 im Freizeitzentrum von Lichtenberg statt.

Sollten Sie sich an dem Ideenlabor beteiligen wollen, bitten wir um Anmeldung bis zum 06.12.2017 unter info@vg-lichtenberg.de oder telefonisch unter 09288-97370.